Planeten

Wie fotografiert man einen Planeten? Am Beispiel des Jupiters möchte ich dies einmal demonstrieren. Da Jupiter mit einem Äquatordurchmesser von 142.800 Kilometern (dies entspricht rund elfmal dem der Erde) nicht nur der größte Planet unseres Sonnensystems ist, sondern als fünfter Planet unseres Systems der Erde mit einer Entfernung von 778 Millionen Kilometern recht nahe steht, habe ich mir ihn natürlich als Fotomodell ausgesucht. Beim Blick durchs Teleskop zeigt er schon eine beachtliche Größe. 

Schön sind die Wolkenbänder und der Große Rote Fleck zu sehen. Der Große Rote Fleck ist ein riesiger Wirbelsturm mit über 24.000 Kilometern Durchmesser. Bei geringerer Vergrößerung kann man das Wechselspiel der vier galileischen Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto beobachten. Sie sind neben den anderen 59 Monden die größten und dem Planeten am nächsten stehenden Monde. Wie die Sonne besteht Jupiter als sogenannter Gasriese überwiegend aus Wasserstoff und Helium. Jupiter ist in unserem Sonnensystem der Planet, der sich am schnellsten um seine eigene Achse dreht. Seine Rotationsperiode beträgt knapp zehn Stunden. Aufgrund der Fliehkräfte führt dies zu einer Abflachung des Jupiters an den Polen.

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